Magic Thoughts - 5 Years later

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Sonntag
3. September
8.30 Uhr

Strahlend blauer Himmel, eine warme Brise und kräftige Sonnenstrahlen ... Es verspricht ein schöner Tag zu werden.

PLOT

Nach dem Camping-Ausflug und Levins Beerdigung ist nun wieder Normalität eingekehrt. Ein  ständiger Wachdienst wurde eingerichtet, den tagsüber zwei Patrouillen wahrnehmen: Eine bestehend aus zwei Schülern und eine bestehend aus einem Lehrer. Nachts schieben nur die Lehrer Wache.
Dennoch ist die Angst vor einem weiteren Angriff groß.
Vor zwei Tagen hat Niamh eine weitere Warnung ausgesprochen, diesmal nicht vor den Mordo Fea, sondern vor Miranda Selentiano, einer Schülerin, die in der Lage ist, ihr Aussehen zu verändern. Es geht das Gerücht um, dass sie Zafinas Schwester Lera ermordet und dann die Schule verlassen hat.
Da heute Sonntag ist, findet kein Unterricht statt. Übereifrige Schüler können sich allerdings bei Darren zu einer Sondereinheit Fähigkeitskontrolle einfinden.
______

Wachdienst haben:
Patrouille 1: Vivalie und Aiden
Patrouille 2: Haluzki

Aufgrund von Levins Tod hat Niamh neue Sicherheitsregeln bekanntgegeben.


~*~*~*~*~*~*~*~*~

Gesucht werden besonders männliche Schüler!




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 Die unterhöhlten Klippen

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Darren Spalter
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BeitragThema: Die unterhöhlten Klippen   Sa Jul 09, 2011 2:22 am

Zeit?

Samstag, 30. August, spätabends

Ort

Die unterhöhlten Klippen

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft?

Vergangenheit

Mitspieler?

Darren, Vivalie, Zafina, etc

Weitere Mitspieler erlaubt?

Alle, die zum angegebenen Zeitpunkt in der Höhle waren

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°It's just that I loved her, right from the start.
I've never told her 'cause I knew that she would think, it's not supposed to be.
But whenever I called her, there was love in my voice and I missed her whereever she was.
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Darren Spalter
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Fr Jul 15, 2011 4:40 am

Vivalie schrieb:
Vivs Lächeln schwand langsam jedoch wieder. "Wer weiß, ob es in nächster Zeit so viel Grund zum Lächeln gibt..."
Jemand war tot. Keine Fähigkeit, kein Unfall - Mord. Anscheinend steckte eine Organisation dahinter und die Wahrscheinlichkeit, dass dies der einzige Mord war, den diese geplant hatte, war lächerlich klein.
Vivalie würde darauf garantiert nicht vertrauen. So lief das nun einmal nicht: Diese Personen hatten ihre Gründe, sie würden wiederkommen.

Darren Spalter schrieb:
"Wir werden sehen." Darren zuckte mit den Achseln. "Wenn ich nur in den Zeiten gelacht hätte, in denen mein Leben und das vieler anderer nicht in Gefahr war, dann wäre meine Welt recht ernst und trübsinnig die meiste Zeit."
Er zögerte und blickte Vivalie von der Seite her an. "Vielleicht ist es die Kunst, auch noch in den dunkelsten Zeiten einen Grund zum Lächeln zu finden."

Zafina schrieb:
cf: der strand vor der höhle

Zafina betrat die Höhle. Die Luft hier drinnen war mittlerweile abgestanden und roch muffig, doch es war der beste Schutz gegen das schlechte Wetter draußen.
Bevor Zafina zu Darren ging um ihm die Decken zu bringen - er würde eh schon sauergenug sein, weil sie einfach weggegangen war, da brauchte er nicht auch noch ihr Schwert zu sehen - ging sie hinüber zu Lera, die sich tatsächlich an ihre Anweisung gehalten hatte, dort zu bleiben, wo sie war. Sie legte zu der "Schwert-Decke" auch noch zwei weitere Decken dazu, damit sie beide etwas zum Schlafen hatten. Dann ging sie hinmüber zu dem langhaarigen Lehrer. "Darren, ich hab noch einige Decken geholt, nach dem es Helizia besser ging und ich Aurora...ruhiggestellt habe. Heliza zieht es vor erst einmal draußen zu bleiben. Sie schläft, ich habe sie zu gedeckt um einer Erkältung vor zu beugen." Sie lächelte Darren liebenswürdig und etwas ironisch an, da sie selbst wusste, dass es so gar nicht zu ihr passte, dass sie sich um andere - abgesehen von ihrer Schwester - kümmerte "Bin ich jetzt wieder aus deinem Dienst entlassen?", fragte sie dann hoffnungsvoll.


Darren setzte gerade dazu an, noch etwas zu Vivalie zu sagen, als Zafina auftauchte. Er wandte sich ihr zu und zog eine Augenbraue hoch. "Soso, und du hast es natürlich weder für nötig gehalten, mich um Erlaubnis zu fragen, noch mir überhaupt Bescheid zu sagen?"
Eigentlich wäre es an der Zeit ihr eine Standpauke zu halten, aber er verspürte nicht die geringste Lust dazu. Der Abend war schon anstrengend genug verlaufen, immerhin war sie heil zurückgekommen, und außerdem konnte Zafina normalerweise auf sich aufpassen.
Nicht dass es nicht trotzdem dumm gewesen war.
"Ansonsten - gut gemacht. Ich weiß, du würdest jetzt vermutlich gerne schlafen, aber eines noch: Ich brauch dein Handy nochmal."

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Mo Aug 29, 2011 10:29 am

Zafina schaute ihn belustigt an. "Wen willst du anrufen? Denn Wettermann? Ihm sagen, dass er Mist gebaut hat?" Sie grinste und zog ihr Iphone aus der Hosentasche. "Ich muss dich enttäuschen, seine Nummer hab ich leider nicht eingespeichert." Sie drückte ihm das Handy in die Hand. "BRauchst du Hilfe?", bot sie dann an.

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Mo Aug 29, 2011 10:40 am

"Bitte." Er gab ihr das Handy zurück. "Ich würde gerne folgende Nummer anrufen." Er sagte die Zahlenreihe auf, ohne zu stocken. Er hatte sie damals auswendig gelernt, für den Fall, dass er sie jemals brauchen würde.
"Und nein, es ist nicht der Wettermann. Es handelt sich um schlagkräftige Verstärkung.", kündigte er an. "Und normalerweise würde ich Al sagen, dass sie Mist gebaut hat, aber ich glaube, diesmal war sie es nicht." Er grinste schief.

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Mo Aug 29, 2011 10:55 am

Zafina nahm das Handy wieder entgegen und tippte schnell das was Darren ihr diktierte. "Schlagkräftiger als ich? Kaum zu glauben.", sagte sie, als sie ihm das Handy zurückgab. "Du must da auf den grünen Hörer drücken und dann ans Ohr halten...und warten." Sie grinste. "Da bin ich ja mal gespannt.

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Mo Aug 29, 2011 11:16 am

"Weitaus schlagkräftiger als du." Darren tat, was Zafina sagte, und lauschte gebannt dem Tuten des Telefons. Vielleicht sollte er sich doch auch mal so ein Dings kaufen.
"Hallo?", sagte er schließlich, als er eine vertraute, jedoch elektrisch verzerrte Stimme hörte. "Bist du das, Killian?"
Und nach einer kleinen Pause: "Oh. Okay. Dann hätte ich schon mal einen Wunsch. Ein neuer Griff für meine Axt?"
Er wechselte das Ohr, während die Antwort abwartete. "Richtig geraten. Ich rufe an, weil es Ärger gibt. Und ich könnte deine Hilfe ganz gut gebrauchen." Er kam ohne Umschweife zur Sache.
"Perfekt. Dann sehe ich dich morgen irgendwann im Laufe des Tages." Schließlich beendete er das Gespräch und drückte aufs Geratewohl irgendeine Taste. "Ist es jetzt aus?" Er gab Zafina das Handy zurück.

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Mo Aug 29, 2011 11:19 am

Zafina nahm das Handy entgegen. "Nein, nicht wirklich, aber macht nichts." Sie drückte den roten Hörer und die Zahlen auf dem Bildschrim verschwanden. "Du solltest unbedingt moderner werden, Darren." Sie steckte ihr Handy wieder in die Hosentasche und ging hinüber zu Lera.

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Di Aug 30, 2011 3:39 am

"Moderner werden", wiederholte Viv amüsiert. "Ich besitze zwar kein Handy und war in den vergangenen Jahren selten länger als zwei Monate an einem Ort, aber selbst ich weiß, wie man ein Telefon benutzt."
Obwohl so ein iPhone schon schwerer zu bedienen schien - es hatte ja nicht einmal Tasten.
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Di Aug 30, 2011 11:32 am

Zafina setzte sich neben Lera, die bereits in Decken eingehüllt an der Höhlenwand saß, wo sie sie zurückgelassen hatte.
"Ist alles okay mit dir?", fragte sie ihre kleine Schwester besorgt. "jaja, mir geht es gut, mir tut es nur um den Jungen leid.", erklärte diese.
"Ich bin nur froh, dass dir nichts passiert ist.", gesand Zafina ungewöhnlich sanft. Sie strich ihrer kleinen Schwester über die Wange. Ein seltenes Zeichen ihrer Zuneigung.
"UNd ich bin froh, dass ich mir bei dir da eher keine Srgen zu machen brauche.", anwtortete Lera mit einem leisen Lachen.

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Di Sep 06, 2011 9:53 am

Darren zuckte belustigt mit den Schultern. Er nahm den leisen Spott nicht ernst. "Ich hatte stets andere Sorgen." Er sah Zafina hinterher. Es war schon beeindruckend. Diese Schülerin konnte mit ihrer Faust einen Zementblock einschlagen, hatte jedes Jahr mehrere Schlägereien und hielt, was Elternbriefe anging, vermutlich den Rekord. Aber wenn man sah, wie sie mit ihrer Schwester umging..., dann konnte man das gar nicht glauben.
"Aber wenn ich mir jemals eins anschaffen sollte, dann weiß ich ja schon mal, dass ich dich um Hilfe bitten kann." Er zwinkerte Vivalie zu.
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Di Sep 06, 2011 9:59 am

Viv schnaubte. "Ich habe damit nicht gemeint, dass ich mich besser mit so einem Ding auskenne. Ich weiß, wie man Nummern eingibt, das war's."
Ein Handy, ein tragbares Telefon, konnte bestimmt sehr nützlich sein - wenn man jemanden hatte, den man damit anrufen konnte.
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Di Sep 06, 2011 10:12 am

Darren grinste. "Und ich kann mir Nummern gut merken. Damit wären wir doch das Dreamteam Nr.1, oder? Dann müssten wir gar nicht erst mit den ganzen Zusatzfunktionen zurecht kommen." Er rutschte auf dem Felsbrocken hin und her, bis er bequem saß. Schlieißlich würde es eine lange Nacht werden. Er wunderte sich nur, dass Vivalie immer noch mit ihm hier saß. War sie nicht müde? Wollte sie nicht ins Bett?
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Mi Okt 12, 2011 7:52 am

Zitat :
Als Aiden langsamer wurde und schließlich zum Stehen kam, atmete Mi mit einem Zischen die Luft aus, die sie unbewusst während des Ritts angehalten hatte. Mit wackeligen Knien stieg sie von seinem Rücken. Sie überlegte, ob sie jetzt nicht irgendetwas sagen musste wie "Danke" oder "Du hast eine beeindruckende Fähigkeit." oder sonst einen dieser Sprüche. Aber nichts davon schien wirklich zu passen. Und was sie wirklich dachte, konnte sie Aiden ohnehin nicht erklären. "Ich habe nicht gewusst, dass Leoparden so schnell sind.", sagte sie schließlich, weil ihr nichts Besseres einfiel.
Immer noch unsicher auf den Beinen sah sie sich um. Aiden hatte sie zu einer Höhle gebracht, in der die restlichen Schüler versammelt zu sein schienen. Die Stimmung, die herrschte, war gedrückt - sie sah nur ganz wenige, die ein Lächeln zustande brachten. Nicht dass sie das groß störte. Aber dass schon ein einfaches Gewitter ihnen die gute Laune rauben konnte! Was wollten sie denn, immerhin waren sie jetzt im Trockenen und einigermaßen warm war es hier auch.
Erst jetzt spürte sie selbst, dass sie bis auf die Knochen durchnässt war. Die Kälte kroch in ihre zuvor tauben Glieder und sie begann zu zittern wie Espenlaub. Aiden schien es ähnlich zu gehen.
"Und nun?" Fragend sah sie ihn an.

Zitat :
Sobald Mira von seinem Rücken gestiegen war, schüttelte sich Aiden, sodass Wassertropfen in alle Richtungen flogen. Verfluchtes Unwetter...
Sein Fell war klatschness und klebte ihm am Körper, er sah aus wie eine große Katze, die jemand zu ertränken versucht hatte. Als er mit dem Schütteln fertig war, sah er zu Mira, die etwas unsicher auf den Beinen war. 'Ich habe nicht gewusst, dass Leoparden so schnell sind', hörte er sie sagen. Er gab einen Laut von sich der irgendwo zwischen 'Sorry' und 'Tja' anzusiedeln war und sah sich dann ebenfalls in der Höhle um. Sein Fell sträubte sich, als er die niedergeschlagene Stimmung erfasste. Was war denn hier geschehen? Nur an dem Unwetter konnte es nicht liegen, dass die Schüler so erschöpft und fertig aussahen.
Auch die Besorgnis in den Gesichtern der Lehrer sprach für sich. 'Und nun?', fragte ihn eine zitternde Mira. Aiden stupste sie aufmunternd an und lief dann hinüber zu Lily, die Decken in der Hand hatte.
Erst für Wärme sorgen, dann die Fragen stellen, diktierte ihm seine innere Katze. Seun Wärmehaushalt stimmte diesen Prioritäten vorbehaltslos zu.
Mit den zwei Decken über seinem Rücken liegend kam er zu Mira zurück, wo er sich so drehte, dass sie die Decken nehmen konnte.

Zitat :
Schweigend sah Mi zu, wie die Tropfen aus Aidens Fell in einem weiten Umkreis den Boden benetzten. Auch sie bekam einige ab, doch es störte sie nicht - nasser konnte sie nicht werden.
Du scheinst Regen wirklich nicht zu mögen, dachte sie. Du hättest mich nicht suchen sollen... Wenn er sie nicht gesucht hätte, würde sie vermutlich immer noch dort draußen stehen... Wen kümmerte es schon?
Aiden machte ein undefinierbares Geräusch und sah sie an, doch sie wusste nicht, ob er ihr damit etwas sagen wollte. Entsprechend fiel ihr auch nichts ein, was sie antworten konnte.
Als er sie mit seiner weichen, warmen Katzennase anstupste, kam das so überraschend, dass sie automatisch zurückstolperte. Sie war Berührungen längst nicht mehr gewöhnt... Doch für Aiden mussten sie etwas so Beiläufiges sein, dass er vermutlich gar nicht so viel Bedeutung in sie legte. Es verstärkte nur das Ungleichgewicht, das zwischen ihnen herrschte, dachte Mi.
Sie bereute es dann, später, zurückgewichen zu sein. Die Berührung war so tröstlich gewesen. Hör auf damit. Du musst nicht getröstet werden...
Aiden lief dann einfach davon und sie hatte einen Moment, um sich zu sammeln. Sie atmete tief durch. Keine Tränen mehr jetzt... es reicht. Es fühlte sich so seltsam an, so ganz ohne Grund zu weinen.
Er kehrte mit Decken auf seinem Rücken zurück und die Aufforderung, sie an sich zu nehmen, war unmissverständlich. Zögernd gehorchte Mi. Sie hatte gute Lust, schon wieder 'Und nun?' zu fragen, aber sie tat es nicht. Stattdessen fragte sie: "Wohin?"
Wenn er Decken holte, hieß das wohl, dass sie sich einen Schlafplatz suchen würden. Und dass er zwei holte, bedeutete vielleicht, dass er nicht vorhatte, sie in der nächsten Zeit alleine zu lassen. Wie seltsam.
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   So Dez 18, 2011 9:40 am

Vivs Mundwinkel zuckten. "Wer braucht schon Zusatzfunktionen." Sie zuckte mit den Schultern. "Und es ist ohnehin viel schöner, direkt mit den Leuten zu sprechen, als sich auf Maschienen zu verlassen."
Viv fragte sich, was sie eigentlich machte. War sie nicht im Grunde nur gekommen, um sich eine Decke abzuholen? Sie redete nicht viel, schon gar nicht über ein so banales Thema, wie Mobiltelefone.
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   So Dez 18, 2011 9:59 am

"Du hast Recht.", erwiderte Darren. Vivalies Worte brachten ihn zum Lächeln und er musste daran denken, dass er gerade das tat. Mit ihr reden, von Angesicht zu Angesicht. Eine Zeit lang hatte er geglaubt, dass dies unmöglich war. Nie wieder passieren würde.
Er streckte sich, während er beobachtete, wie die anderen Anwesenden in der Höhle langsam zur Ruhe kamen und schlafen gingen. Es war faszinierend, wie friedlich sie alle aussahen, wenn sie die Augen geschlossen hatten. Selbst die, um die er sich am meisten Sorgen machte, Aurora, Kay, Delayne... Im Schlaf wirkten sie alle ruhig und glücklich.
Es wurde still um sie herum, still und dunkel. Nur eine kleine Fackel leuchtete noch. Sie bot Darren gerade noch genug Licht, um den Eingang zu sehen, der sich eine Nuance heller gegen den Rest der Höhle abhob.
Er sah Vivalie, deren Haut silbern im flackernden Licht schimmerte, lange an. Gehst du nicht schlafen?
"Ich hab dir nie gesagt, wie dankbar ich bin, dass du zurückgekommen bist, oder?", sagte er leise.

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   So Dez 18, 2011 10:25 am

Plötzlich wurde Viv bewusst, wie still es war. Niamh hatte sich von ihnen entfernt, die meisten der Schüler schliefen... es hätten ebenso gut nur sie beide in der Höhle sein können, so fern schienen die anderen... schlafend, oder in den Ecken der Höhle verstreut.
"Nein, hast du nicht", sagte sie leise. Er freute sich tatsächlich, dass sie wieder da war... zwar hatte er so etwas angedeutet, als sie offiziell zur Schule zurückgekehrt war, doch damals war es ihr noch viel schwerer gefallen, es zu glauben. Sie sah Darren von der Seite an. "Ich freue mich auch, wieder da zu sein." Sie war überrascht davon, wie aufrichtig es klang. Sie hätte nicht gedacht, sich hier wieder heimisch fühlen zu können, nach allem was passiert war. Und sie begriff, dass es nicht die Schule, nicht das Gebäude war, dass ihr Zuhause darstellte... sondern die Personen, die dort lebten.
Alysha... Darren. Sie lächelte erneut. Wahrscheinlich dachte Darren schon, irgendetwas wäre mit ihr nicht in Ordnung... sie fühlte sich leicht, beinahe... glücklich.
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   So Dez 18, 2011 10:46 am

"Ich hab immer gehofft, die Schule könne eine Art Zuhause für dich werden.", erläuterte Darren leise. Er klang ein wenig unsicher, so als wäre er sich nicht sicher, ob es klug war, darüber zu sprechen. Gefühle anzusprechen. "So wie sie es für mich ist." Er zögerte. "Ich..."
Etwas an dieser Situation war merkwürdig. Es sorgte dafür, dass ihm warm wurde, wärmer als es die Temperatur in der Höhle eigentlich erlaubte. Ein Kribbeln breitete sich in ihm aus, von den Zehen bis in die Spitzen seiner verfilzten Haare.
"Oh.", sagte er und unterbrach seinen eigentlichen Gedankengang, als er einen Ast in Vivs schwarzem Haar entdeckte. "Du hast da..." Er beugte sich vor und streckte die Hand aus. Der Zweig hatte sich hinter ihrem rechten Ohr verfangen und war gar nicht so einfach herauszuziehen.
Gerade als er es geschafft hatte, hielt er inne und sah, wie nahe sein Gesicht ihrem gekommen war. Er konnte sich nicht daran erinnern, Viv jemals so nahe gewesen zu sein.
Darren hielt inne und sah ihr einfach nur in die Augen, die von einem dunklen Blau waren, und nicht braun oder schwarz, wie man denken könnte. Er dachte, dass er nun besser seine Hand wegziehen sollte, sonst würde er noch etwas sehr Dummes tun. Sie küssen oder... ihr sagen, dass er sie liebte.

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Mo Dez 19, 2011 8:24 am

(und BÄMMM XD)

Aya näherte sich Darren eher zögerlich; er schien beschäftigt, wenn man es so nennen wollte, und zwar mit der schwarzhaarigen älteren Schülerin, die sie nur vom Sehen her kannte.
Eine weitere Welle der Übelkeit traf sie und erinnerte Aya schlagartig daran, warum sie nach Darren gesucht hatte. So leid es ihr tat, ihn zu stören.
"Darren?", fragte sie kleinlaut. Ihr Gesicht war blass, vermutlich sah man ihr an, wie schlecht ihr war. "Ich glaub ich muss kotzen."
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Mo Dez 19, 2011 8:40 am

"Was?" Darren fuhr zusammen. Er hatte gar nicht bemerkt, dass sich jemand genähert hatte.
"Aya!" Besorgt sprang er auf. "Du solltest an die frische Luft. Und wage es ja nie wieder so viel Alkohol zu trinken." Niamh hatte ihm die Geschichte erzählt.
Er warf einen Blick zurück zu Viv. Was immer das gerade gewesen war, der Moment war vorbei. Er setzte eine entschuldigende Miene auf. So oder so, vermutlich hatte sie sich ohnehin schon bedrängt gefühlt. Was hatte er sich nur dabei gedacht?
Mit einem Arm stützte er Aya und führte sie nach draußen.

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Do Jan 05, 2012 8:01 am

Aiden hatte sich mit Mi zusammen in eine Ecke der Höhle verzogen, wo er sie dazu brachte die eine Decke auf dem Boden auszubreiten, sich darauf niederzulassen und die zweite Decke zum Einwickeln zu nutzen. Er selbst legte sich in seiner Leopardenform neben sie, teils auf der ausgebreiteten Decke, teils auf dem Höhlenboden ruhend. Aiden bettete seinen Kopf auf seinen Pfoten und sah Mira aus grünen Raubtieraugen an. Ein Tropfen Wasser rollte seinen Nasenrücken hinab bis zur Spitze. Seine breite Zunge schnellte hervor und fing den Tropfen auf, bevor er auf die Decke fallen konnte.
Kurz dachte Aiden darüber nach sich zurück zu verwandeln- nasses Fell war nicht soo angenehm- aber dann wäre er nur als Mensch mit wesentlich schlechterem Immunsystem und klatschnasser Kleidung dagesessen. Auch nicht so prickelnd.
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Miranda Selentiano
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Do Jan 05, 2012 9:06 am

Müde und durchgefroren kuschelte sich Mi in die Decke. Sie konnte plötzlich kaum die Augen offen halten, aber sie war sich ziemlich sicher, dass sie nicht sehen wollte, was sie sehen würde, wenn sie einschlief. Eine Ahnung des Traums, den sie gehabt hatte, verfolgte sie noch immer.
Obwohl sie die Decke so eng um sich geschlungen hatte wie nur möglich, zitterte sie noch immer in ihren nassen Klamotten. Sie fühlte sich, als könnte ihr nie wieder richtig warm werden.
Bisher war sie mit dem Rücken zu Aiden dagelegen, doch jetzt drehte sie sich umständlich um.
Er sah sie an.
"Ist dir nicht kalt?", fragte sie schließlich verlegen. Er hatte nicht einmal eine Decke, um sich zuzudecken, dachte sie schuldbewusst. "Du kannst die Decke haben, wenn du willst..."
Warum war er noch hier? Warum sah er nicht nach, ob es seiner Elfenfreundin Celia gut ging? Oder seinen anderen Freunden?
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Aiden
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Do Jan 05, 2012 12:06 pm

Aiden sah mit leichter Besorgnis Mi's Zittern. In ihrer nassen Kleidung musste ihr wirklich kalt sein. Er war plötzlich froh, sich nicht zurückverwandelt zu haben, denn selbst nass war Fell wärmer als dünne Stoffschichten. Auf ihre Frage hin schüttelte er nur den Kopf. Er kam schon zurecht, schließlich war er daran gewöhnt unter ganz anderen Bedingungen zu schlafen.
Sie sanft anstupsend erhob er sich und ließ sich direkt neben ihr wieder nieder. Sein großer Raubkatzenkörper strahlte Wärme aus, wie eine Art mobiler Heizkörper. Nur dass Heizkörper normalerweise nicht leise schnurrten. Oder Fell hatten.
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Fr Jan 06, 2012 2:24 am

Plötzlich erhob sich Aiden und Mi begann sich zu fragen, was er vorhatte. Als er auf sie zukam und sie anstupste, hatte sie keine Chance auszuweichen oder sich zu verstecken und schließlich beschloss sie, die Berührung der feuchten Raubtiernase einfach hinzunehmen. Vielleicht lag es einfach in Aidens Natur sich so zu verhalten, dachte sie. Katzengene.
Doch als er sich direkt neben sie legte, erschrak sie dennoch zutiefst. Sie war es nicht gewohnt, anderen so nahe zu kommen. Plötzlich fühlte sie Wärme überall, die Formen eines fremden Körpers neben sich. Ihr ganzer Körper versteifte sich und sie musste gegen den Drang ankämpfen, aufzuspringen und auf Abstand zu gehen. Aber dann würde er wieder verletzt sein, dachte sie. Enttäuscht, dass sie ihn von sich stieß, wann immer er eine Grenze überschritt.
Red dir nur ein, dass du das hier für ihn tust. Sie würde sich ganz bestimmt nicht eingestehen, wie angenehm die Hitze war, die von Aidens Raubtierkörper ausging. Wie sehr sie sich danach sehnte, sich an das weiche Raubtierfell zu kuscheln und den Tränen freien Lauf zu lassen. Tränen, für die es keinen Grund gab, und die Mi trotzdem plötzlich kaum zurückhalten konnte. Alles nur wegen eines dummen Traums...
Für ihn bedeutete das hier nichts. Es war Normalität, das, was er für jeden anderen frierenden Menschen auch tun würde, rief sich Mi in Erinnerung.
Aber nach einer Weile war ihr endlich nicht mehr kalt und sie hörte auf zu zittern. War es das nicht wert? Schließlich ließ sie Aidens Berührung zu...
Sie drehte sich weg von ihm, damit sie ihn nicht ansehen musste. Damit sie sich einreden konnte, dass wirklich nur ein Leopard neben ihr lag, und nicht Aiden. Und dann rollte sie sich zu einer Kugel zusammen und kuschelte sich enger an ihn, angestrengt dabei, nicht darüber nachzudenken, was sie tat. Sie hatte ihren Umhang abgelegt, bevor sie unter die Decke geschlüpft war, weil er klatschnass war. Normalerweise trug sie ihn stets, um ihre Flügel zumindest leidlich zu verbergen. Doch jetzt lugten sie unter der Decke hervor, überragten ihre knochigen Schulterblätter. Sie war Aiden nun so nah, dass sich Engelsgefieder mit Raubtierfell vermischte, und sie versuchte, auch das zu verdrängen. Er weiß es doch sowieso...
"Du sorgst dich wirklich um mich. Oder?", wisperte sie schließlich, ungläubig, atemlos. Sie konnte den Herzschlag der Raubkatze fühlen. Das solltest du nicht... Menschen, die füreinander sorgen, werden stets getrennt.
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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   Sa Jan 07, 2012 4:53 am

Zafina machte es sich neben Lera gemütlich. Sie wusste, dass ihre kleine Schwester nicht würde schlafen können. dafür machte sie sich zu viele Gedanken. Also saßen sie in Decken gehüllt an die Höhlenwandgelehnt da. Lera legte ihren Kopf auf Zafinas Schulter und Zafina legte liebevoll einen Arm um sie. "Dir wird niemals jemand etwas tun. Das werde ich nicht zulassen.", flüsterte Zafina, "Also mach dir keine Gedanken."

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BeitragThema: Re: Die unterhöhlten Klippen   So Feb 12, 2012 10:10 am

Aiden spürte wie sich Mi’s Körper versteifte, als er sich so dicht neben sie legte. Er hätte es wissen müssen, man musste kein Professor der Psychologie sein, um zu bemerken, dass sie Körperkontakt mied. Einen Moment lang dachte er darüber nach ein wenig abzurücken, ihr Platz zu machen. Doch bevor er dies in die Tat umsetzen konnte, bewegte sich Mi. Sie drehte sich von ihm weg und sein Herz setzte einen Schlag lang aus, da es diese Handlung als Zurückweisung deutete. Glücklicherweise war Mi’s Reise nach Jerusalem noch nicht beendet.
Sie rollte sich zusammen und- kuschelte sich an ihn.
Wäre er kein Leopard gewesen, hätte er nun wohl den imaginär angehaltenen Atem wieder ausgestoßen. Ein raubtierhaftes Grinsen, bei dem er seine Lefzen nach oben zog und scharfe Zähne entblößte, zierte sein Gesicht etwa so lange, wie es dauerte, um zu realisieren, dass messerscharfe Raubtierzähne vielleicht nicht gerade vertrauenserweckend wirkten und auch nicht zur Kuschelatmosphäre beitrugen.
Kuschelatmosphäre? Mach dir nichts vor. Ihr ist nur kalt und du bist eine lebende Heizung. Mehr nicht. Und das war doch auch alles, was du wolltest. Sie wärmen. Oder?
Als er den Kopf ein wenig drehte, hatte er plötzlich Engelsflügel direkt vor der Nase. Behutsam, neugierig, stupste er die Federn an, bevor er den Kopf rasch wieder wegzog und ihn auf den Boden legte, die Augen schließend, wie jemand, der mit den Fingern in der Keksdose ertappt worden war.
Mi’s leise Stimme, fast unhörbar, ließ ihn die Ohren spitzen.
‚Du sorgst dich wirklich um mich. Oder?‘
Die Ungläubigkeit in ihrer Stimme schmerzte ihn, er hob den Kopf an und knabberte sanft an Mi’s Haarspitzen. Mangels Fell, war das der nächste Ersatz, den er für diese Liebkosung fand.
Außer ihren Flügeln…und er war sich nicht sicher, ob er daran knabbern sollte. Eher nicht.
Mit einer Art leisem Miau, das dem einer Hauskatze ähnlicher war, als es ihm lieb war, bettete er seinen Kopf wieder auf seine Pfoten.
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